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- 2001:
Verdi Requiem 27., 28. Januar
- 2001:
USA Tour 22. März bis 6. April
- 2001:
Konzert zur Wiedereröffnung des Turmes, Pisa, 17. Juni
- 2001:
Konzerte in London und Dublin, 21./22.Juli
- 2001:
USA Herbsttour November/Dezember
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- Gasdia , Bocelli, Rota
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- Nordamerika Frühjahrstour - 22.
März bis 6. April 2001
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22. März 2001
- National Car Rental Arena,
- Fort Lauderdale, Florida
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- Konzertberichte aus dem
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Il Messaggero
- (s. u.
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24. März 2001
Mandalay Bay, Las Vegas, NV
Fanreport bei
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- 25. März 2001
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- Union Center
- Philadelphia, PA
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- Nach dem Konzert erhält er
- eine Nachbildung der
- Liberty Bell (Wahrzeichen der
- Stadt) während eines Empfangs
- der
NIAF.
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| 28. März 2001
Schottenstein Center, Columbus, OH |
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| 30. März 2001
Meadowlands Arena, East Rutherford, NJ
Nach dem Konzert treffen ihn die
Schauspieler der US-TV-Serie "The Sopranos" |
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1. April 2001
Fleet Center, Boston, MA |
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Boston Globe
- von Richard Dyer
- (s. u.)
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| 1. April 2001
Hartford Civic Center, Hartford, CT |

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- 6. April 2001
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- Air Canada Center,
- Toronto, Kanada
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- Boston Globe, 3. April 2001 (Auszug)
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- MUSIK KRITIK
Gefühle schlagen hoch für Bocelli,
seine Fans
von Richard Dyer, Globe Staff
Nachdem das Meiste gesungen war, sprach
Andrea Bocelli. Zu den Tausenden von Fans im FleetCenter gerichtet, sagte der
italienische Tenor: "Ich weiß nicht, ob mein Englisch gut genug ist, um
dies zu sagen. Aber wenn ich all dies fühle, eure Zuneigung, ist das eine
große Empfindung für mich.''
Das Publikum empfand auch große Gefühle,
als Bocelli ein Programm aus Opernarien und Duetten mit der Sopranistin
Cecilia Gasdia sang, neapolitanische Lieder und zur Zugabe zwei seiner
Pophits.
Der Tenor kämpfte mit einer Erkältung und
wich weitestgehend vom gedruckten Programm ab, aber auch durch die mitleidlose
Vergrößerung einer grausamen Verstärkung klang seine Stimme in bester Form,
und er sang aus vollem Herzen.
Bocelli ist der Tenor, den die Opernsnobs
gerne hassen, aber die Opernsnobs irren sich. Es ist wahr, das er ein Mikrofon
gebraucht, wenn er in Arenen auftritt, aber das tun auch andere führende
Sänger. Es ist auch wahr, dass das Mikrofon ihm erlaubt, Arien aus Opern zu
singen, die er in einem unverstärkten Theater nicht zu singen wagen würde,
aber er ist wohl kaum der erste Sänger, der dies macht. Das Mikrofon mag
Bocellis Stimme, aber es kann nicht seine Musikalität erfinden, seine
Aussprache, seine Phrasierung und seine Stimmkontrolle, seine Identifizierung
mit der Materie und sein Gefühl.(...)
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- Il Messaggero, 24. März 2001
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Bocelli und Gasdia singen in Miami
Die beiden Interpreten
traten vor dreizehntausend Fans auf. Ein großer Erfolg mit
Arien von Puccini, Verdi, Mascagni und mit neapoletanischen
Stücken
Von unserem Korrespondenten PAOLO ZACCAGNINI
MIAMI — Wie erwartet, zahlt der italienische "Bel
Canto" sich aus. Andrea Bocelli triumphierte Donnerstag
Abend beim Eröffnungskonzert seiner kurzen US-Tour (...)
Begleitet vom Hartford Symphony Orchestra, das vom Turiner
Maestro
Marcello Rota geleitet wurde und gleich am Anfang die
Ouvertüre der Macht des Schicksals von Verdi
aufführte, begann Bocelli mit "Di quella pira"
aus dem Troubadour von Verdi, gefolgt von "La
mia letizia infondere", aus I Lombardi, auch von
Verdi, "Tra voi, belle" aus Manon Lescaut
und dann die hervorragende Gasdia mit "O mio babbino caro" aus Gianni Schicchi,
beides von Puccini, danach mit "Vissi d’arte" aus der Tosca von
Puccini und schließlich auch zusammen mit Bocelli das erste Duett aus
der Tosca, gefolgt von dem aus der Bohème.
(...)
Höchstverdienter Erfolg somit für die Gasdia und Bocelli,
der, wie er glücklich zugab, schon drei neue Platten fertig
hat. Das Requiem von Verdi, das in den Vereinigten
Staaten in der nächsten Woche herauskommt, die Tosca
unter der Leitung von Zubin Mehta und eine weitere mit
älteren Arien, darunter "Concerto di Aranjuez"
von Joaquin Rodrigo mit dem Londoner Symphony Orchester
unter der Leitung von Lorin Maazel, der zu dieser
Gelegenheit noch einmal Geige spielt. (...)
Übersetzung: R. Bausch-Hochscheid
- italienisches Original
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- Auszug aus dem Hartfort Courant, 22. März 2001
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Einstimmung für die Bocelli Tour
Wie viele moderne Superstars reist Andrea Bocelli mit einem Gefolge von
braungebrannten Männern und Frauen, die scheinbar immer an Handys hängen,
niemals lächeln.
Aber am Mittwoch Nachmittag war der 42-jährige Tenor voll mit pianissimos
and portamentos beschäftigt, nicht mit seinem verfeinerten
Prominentenapparat.
Bocelli war im Bushnell Center for the Performing Arts um mit dem Hartford
Symphony Orchestra für seine bevorstehende Acht-Städte Tournee zu proben.
Er und seine Leute waren am Dienstag unauffällig in die Stadt geschlüpft
und verbrachten die Nacht im Goodwin Hotel; man ging davon aus, dass die
Gruppe sofort nach der Probe am späten Nachmittag mit einem privaten Flugzeug
wieder abreisen würde.
Der kräftige, bärtige Tenor war am Mittwoch ganz Musik.
Obwohl seine Popularität größtenteils auf seinen verschiedenen
Bestseller-Pop-Alben beruht, gehört Bocellis Herz der Oper. Und bei seiner
Tour, wie bei seinen meisten anderen, wird er fast ausschließlich
Opernrepertoire anbieten.
Am Mittwoch Nachmittag, sportlich im formlosen beige Pullover und schwarzen
Röhrenjeans, ging der Tenor unter anderem auch die beliebtesten
"Hits" von Puccini and Verdi durch.
Er sang einen Teil seiner Materials leise und eine Oktave tiefer -
"markierend" in der Darstellung - aber auch gelegentlich voll
aussingend. Bei Verdis heldenhaftem Showstück "Di Quella Pira" zum
Beispiel gipfelte er in einem langgezogenen klingenden hohen C, fast als ob er
den Musikern und einer Handvoll Herumlungerern im Backstagebereich sagen
wollte: "Seht was ich kann!"
Bocelli wurde hin und wieder von der Sopranistin Cecilia Gasdia begleitet,
die mit ihm touren wird. Am Mittwoch Nachmittag arbeiteten sie sich durch das
lange melodiöse Duett, das den ersten Akt von Puccinis "Tosca"
beendet.
Der Dirigent bei der Tour ist Marcello Rota, mit dem Bocelli in der
Vergangenheit oft gearbeitet hat. Rota zeigte ein beeindruckend intuitives
Gefühl für Einsätze und Abschläge, die für Bocelli, der seit der Kindheit
blind ist, eine Herausforderung darstellen.
Die Teilnahme des Hartfort Sinfonie Orchesters war eine höchst unerwartete
Wendung der Ereignisse in letzter Minute, die in der vergangenen Woche
eintrat, als das ursprünglich unter Vertrag genommene Orchester, das
Russische Symphony Orchestra, wegen Visaproblemen gestrichen worden war.
(…)
Übersetzung: R. Bausch-Hochscheid
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- Auszug aus der Associated Press, 21. März 2001
Andrea Bocelli ist bereit durch die Vereinigten Staaten zu touren
von RONALD BLUM, Associated Press Writer
NEW YORK (AP) - Andrea Bocelli hat die
Kritiken aus der Welt der klassischen Musikpresse gehört, die zumeist seine
Stimme für zu klein, seine Technik für begrenzt und seine Plattenaufnahmen
für nicht allzu berühmt halten.
Es macht ihm nichts aus. Er verkauft die
meistverkaufte Klassikkünstler in aller Welt.
"Mir ist es lieber, wenn jemand etwas
Nettes über mich sagt," sagte er. "Wenn ein Tenor sehr berühmt
wird, wird es problematisch. Am Anfang war ich ein wenig enttäuscht. Aber nun
habe ich mich daran gewöhnt. Ich lese alles, weil ich neugierig bin. Aber
wenn ich zu Hause bin, genieße ich eine schöne Flasche Wein und dann ist es
vorbei."
(…)
Bocelli, 42, hat gerade "Tosca'' mit der
Sopranistin Fiorenza Cedolins, dem Bariton Carlo Guelfi und dem Dirigenten
Zubin Mehta aufgenommen, und im Mai wird er Verdis "Troubadour"
aufnehmen.
(…)
Seine Tour wird ihn nach Fort Lauderdale,
Florida; Philadelphia; Columbus, Ohio; East Rutherford, N.J.; Boston;
Hartford, Conneticut und Toronto bringen.
Aber hat noch nicht in der Mailänder Scala,
in der Londoner Royal Opera, der Pariser Oper, der Wiener Staatsoper oder in
der New Yorker Metropolitan Opera gesungen, den Bühnen, auf denen Sänger
ihren Platz in der Geschichte gefunden haben.
"Für mich ist das sehr gefährlich'',
sagte er. "Jede Zeitung wird da sein. Jeder Fernsehsender wird da sein.
Alle Massenmedien werden da sein. Im Moment will ich nicht zuviel riskieren.
Ich sage, warum nicht? Aber nun ist mein erstes Ziel die höchstmögliche Zahl
an Platten zu hinterlassen.''
(…)
"Ich versuche das zu tun, wobei ich die
meisten Gefühle empfinde'', sagte er. "Es ist sehr wichtig in sich
selbst Gefühle zu empfinden. Wenn man selbst keine Gefühle empfindet, ist es
schwer sie dem Publikum zu vermitteln.''
Übersetzung: R. Bausch-Hochscheid
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- Auszug aus dem South Florida Sun-Sentinel, 17. März 2001
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Tenor Bocelli an der Spitze der Opernwelt
von Lawrence A. Johnson
Es ist ein Paradox, das man sich auf der
Zunge zergehen lassen sollte: Andrea Bocelli regiert als der berühmteste
Opernsängern der Welt, ungeachtet der Tatsache, dass er selten in einem
Opernhaus singt.
In nur wenigen Jahren wurde der italienische Tenor ein internationaler Star
und die Plattenaufnahmesensation, die seinen Mentor Luciano Pavarotti sogar
noch überrundete.
Der beängstigend populäre Bocelli, dessen Konzerte sich regelmäßig in
Flugzeughangerformat ausverkaufen, wird seine neuste Nordamerikatour am 22.
März im National Car Rental Center in Sunrise, Florida starten. Am 25. März
kommt er nach Philadelphia für eine Benefizvorstellung.
Seine letzte Platten mit Verdiarien kam bis in die Popcharts, verkaufte sich
bemerkenswerte 557 000 mal. Von Bocellis erster vollständiger Opernaufnahme
"La Boheme," wurden 37 000 Exemplare verkauft - Kleckerkram in der
Popwelt, aber ein Megahit in den Opernverkäufen - womit sie zur
bestverkauften Aufnahme aller Zeiten von Puccinis Oper wurde. Bis heute hat
Bocelli erstaunliche 7.7 Millionen Platten verkauft.
Das ist ein starker Tobak für den blinden Sohn eines kleinen Weinanbauers aus
der ländlichen Toskana. Jetzt noch im Alter von 42 gesteht Bocelli, dass er
sich auf der Bühne immer noch unwohl fühlt. "Ich hatte schon immer
Lampenfieber," sagt er. "Aber jetzt wird es schlimmer."
Man könnte meinen, dass Bocelli sich mit zunehmenden Konzerten und Auftritten
gelassener fühlen würde und auf der Bühne zu stehen, würde einfacher.
"Nein, absolut nicht, weil die Verantwortung mehr wird", sagt
Bocelli am Telefon in Italien. "Das Publikum erwartet viel. Es ist sehr
schwer."
Erstaunlicherweise findet der Tenor die Oper auf der Bühne - voll
offensichtlicher Schwierigkeiten für einen blinden Sänger - weniger
schwierig. "Die Oper ist tatsächlich besser, weil wir Kostüme haben und
wir mit anderen Sängern zusammen sind. Man kann sich mehr bewegen. Es ist
nicht dasselbe. Früher kannte mich niemand. Nun ist es schwierig, weil ich
immer unter Prüfung stehe. Ich versuche immer mein Bestes zu geben, aber
diese dauernde Aufmerksamkeit macht mich nervös. Aber das ist mein Schicksal.
Das ist meine Arbeit."
(…)
Trotz des Ruhmes, des Reichtums und der internationalen Bewunderung, die er
genießt, bleibt Bocelli rastlos, trachtet immer danach seine Gesangstechnik
und seine Vorstellungen zu verbessern. Diese Entwicklung kann man bei seinen
Plattenaufnahmen verfolgen, bei denen seine Hingabe und seine Bestimmtheit
jede Aufnahme überzeugender gemacht hat.
"Mein wichtigstes Ziel ist mich zu verbessern", sagt Bocelli.
"Ich kann sagen, dass ich heute besser als gestern singe. Und morgen will
ich besser als heute singen. Das ist alles."
Übersetzung: R. Bausch-Hochscheid
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