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27. August 2003

Kairo, Ägypten
Bühne mitten in den Ausgrabungen

 

 
Konzert unter dem Motto
«Mission der Freundschaft»

Bocelli at the Pyramids, RAIdue, 18.9.03

Sopranistin:
  Maria Luigia Borsi 

 

Bocelli at the Pyramids, RAIdue, 18.9.03

Bocelli at the Pyramids, RAIdue, 18.9.03
Bocelli at the Pyramids, RAIdue, 18.9.03
 
Geige: Ruth Rogers
 Dirigent: Marcello Rota
Orchester der Oper von Cairo
 
Cairo, 27.8.03, TG1, Andrea und Marcello Rota
mitreißender 
Fanreport bei
Cairo, 27.8.03, ägyptisches Fernsehen, Andrea und Mrs. Mubarak Bocelli at the Pyramids, RAIdue, 18.9.03
18. September 2003
"Bocelli at the Pyramids" 
RAI due, italienisches TV, 
Mitschrift
 
Kurzes Interview vom Vortag des Konzertes, das Andrea in Ägypten im Museum, auf dem Kamel, etc. am Beginn der Übertragung zeigt. Giancarlo Giannini (ital. Schauspieler) spricht die verbindenden Worte.
 
Giancarlo Giannini:  Der beliebteste italienische Künstler in der Welt, Andrea Bocelli, war das erste Mal im Lande des Nils und gab ein Konzert, das zu einem Ereignis wurde; sowohl durch die große Teilnahme von Publikum und Autoritäten, als auch durch die Wahl des Repertoires, das zwischen einigen der berühmtesten Opernarien, Romanzen und neapoletanischen Liedern abwechselt.
 
Andrea Bocelli:  Es mag seltsam klingen, aber, nachdem ich um die ganze Welt gereist bin, ist Ägypten einer der wenigen Orte geblieben, wo ich noch nicht war. Ich habe seit den Zeiten der Schule davon geträumt, einmal hierher zu kommen – daher glaube ich, dass das ein einmaliges tiefes Erlebnis ist.
 
GG: In dem Theater, eingetaucht in den magischen Hintergrund der ägyptischen Pyramiden und der mythischen Sphinx gab es Konzerte, die schon lange in die Annalen der musikalischen Chronik eingegangen sind: angefangen von Stimmen wie der von Frank Sinatra bis hin zu den Konzerten von Riccardo Muti, und natürlich die großartigen Opernaufführungen, beginnend mit Aida, die ein anderes Licht gewonnen haben im Schatten der tausendjährigen Geschichte der Pyramiden.
Der Tenor aus der Toskana hat daher - mit einer privaten Besichtigung des berühmten archäologischen Museums in Kairo - nicht auf ein Eintauchen in die faszinierende Welt des antiken Ägypten verzichten wollen. 
 
AB: Ich hatte großes Glück, denn ich hatte einen Führer, der Universitätsprofessor in Ägyptologie war, mir hätte nichts besseres passieren können, und ich habe heute wirklich viele Dinge gelernt. 
Ich versuche immer, etwas Neues in meine Konzerte einzubringen, nicht? Die Neuigkeit dieses Konzertes wird das Duett aus dem dritten Akt von Aida sein – denn hier in Ägypten konnte es nichts anderes sein.
(Aida, Duett 3. Akt)
 
Während des Konzertes wieder eine kurze Einspielung:
 
GG: Noch einmal Opernarien, Romanzen, interpretiert von Andrea Bocelli, die das Wunder vollbracht haben, zum Herzen der Leute zu sprechen, eine Brücke der Emotionen zwischen den Kulturen der so unterschiedlichen Länder zu spannen.
 
AB: Ich glaube, dass jeder Künstler geheime Botschaften verschickt, die direkt zu den Herzen der Leute gehen. Und ich denke, wenn man diese Arbeit mit so viel Leidenschaft macht und auch ein wenig Angst hat, wie ich sie habe, ist die Liebe fast eine automatische Sache, sie wird dir zurückgegeben. 
(Die lustige Witwe, Duett)
 
Am Ende des Konzertes:
 
GG: Das Konzert ist mit den Ovationen des Publikums beendet, das noch Zugaben verlangt. Zwei Lieder, mit denen er auf den Bühnen der ganzen Welt Begeisterung hervorgerufen hat.
 
AB: Mir wird eine wunderbare Erinnerung bleiben. Und dann – die Karriere bedeutet eine Prüfung nach der anderen, eine Kette von Prüfungen, die jedes Mal überwunden werden müssen. Wie kann man daher die Emotionen erklären? Es gibt keine Worte, denn dies ist ein Ort, wie immer man ihn beschreiben mag, es ist zu wenig, weil wie soll man ihn beschreiben – man muss ihn gesehen haben, jedenfalls, er spricht für sich selbst!
(The Prayer)
 
Ital. Mitschrift u. Übersetzung: A. Eywo
2001/5zurück nach oben